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Felvilágosodás és babonaság. Erdélyi néphiedelem-gyűjtés 1789–90-ben

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Auteur
Miskolczy Ambrus
Title (EN)
Enlightenment and Superstition. Collection of folk beliefs in Transylvania in 1789–1790
Field of science
Néprajz / Ethnography (12858)
Series
Fontes Ethnologiae Hungaricae
Type of publication
forráskiadás
022_000009/0273
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1. Hatte sich ja zu mehrmalen auf Kirchhöfen und in Grüften das sogenante Todtenschmatzen, und vernehmliches Wimmern, welches zweifelsfrey blos von den Vampyren herkäme, ganz eigentlich hören laßen. 2. Seyen bey Gelegenheit mehrerer geöfneter Gräber, die Körper der Verstorbenen ganz frisch und unversehret, mit langegewachsenem Bart und Nägeln angetrofen worden. 3. Wüßte man mehrere Beispiele aufzuweisen, wo die gesündesten Personen in einer Familie, nach dem Hintritt eines solchen Vampyrs augenscheinlich kraftloser dahinwelketen, und frühzeitig sterben müßten. Welches alles zusammengenommen, die Existenz der Blutsauger unwiderlegbar erhärte. Diese Einfältigen möchten sich doch bedeuten laßen: a, Daß sich auf manchen zumal außerhalb den Ortschaften angelegten Kirch- oder Friedhöfen, in den unterirrdischen Hölen und Gängen, ja auch fleischfreßende Thhiere aufhalten können, dabey diese ihre abergläubische Einfildungskraft, aufs gehörte natürliche Schmatzen derley Nahrungsuchender Bestien, und gar nicht weiter sich zu versteigen habe. Und was B, das mehrmals vernommene Wimmern und Lamentiren auf einigen Gräbern oder Grüften anbelange, seyen mehrere traurigen Familien-Auftritte bekant, wo wegen einem zu voreilig veranstalteten Begräbniß, und im Grabe erfolgter Erholung des Vermeintlichverstorbenen, ein ganz natürliches Getöse, Gewinsel und Ruffen um Hilfe entstanden sey. Daß aber y, Einige, versteht sich, wenige Todtenkörper, mehrere Jahre hindurch, wider die Fäulniß so sonderbar verwahret würden; oder auch ihre Haupthaare, ihr Bart und Nägel länger wachsend befunden seyen, dieses alles habe ja seinen guten physischen Grund. Also zwar, daß ersteres wundersame Faktum, aus der vorzüglichen Reinigkeit der Säfte des Verstorbenen; lezteres aber aus eben der Vegetabilität auch andrer leblosen Geschöpfe hergeleitet werden könne, womit auf morschen Todtenscherben sich eine dürftige Pflanze ansezzet, und nach ihrer Art gedeihet. Und daß endlich ö, So manche gesunde, oder es wenigsten scheinende Person, nach dem Lebensende eines nahen Anverwandten zusehends ins Abnehmen geräth, und dem Verstorbenen im Tode bald nachfolgen muß; könne aus mehreren, mit keinem Aberglauben bemengten, natürlichen Ursachen, so wie auch das Bishergesagte, dargethan werden. Die vieleicht ungewohnte mühevolle Krankenpflege; die schlaflosen Nächte, und die sonstigen; damit verbundnen Unannehmlichkeiten p. p. dürften vieleicht Vampyrs genug seyn, um eine zärtliche Person krank, oder auch bald nachsterben zu machen. Wenn ich denn aber hiezu noch die wenige Selbstschonung mancher Hinterlaßnen rechne, womit in Ansehung der Krankheit des Verstorbenen, ob es nämlich Schwindsucht oder Faulfieber; Petetschen oder sonsten so etwas ansteckendes war, so wenige Rücksicht genommen wird, indem manche der Hinterbliebenen, sich in derley ungelüftete infizirte Betten zu legen, unbedachtsam gfelnug sind: ja wenn man über dieses auch aus der Erfahrung weiß, was ein starker Affekt der Traurigkeit und 273

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